Wachhund
Kostenlos · Quelloffen · Aus Deutschland

Ein Wächter, der Protokoll führt.

Wachhund sieht deinen Linux-Servern rund um die Uhr zu, lernt ihren Normalzustand und meldet jede Abweichung in Sätzen, die man ohne Handbuch versteht. Er öffnet dabei keinen einzigen Port.

Keine offenen PortsDer Agent meldet sich nach außen, nie umgekehrt.prüfbar
Quellcode einsehbarJede Zeile, die auf deinem Server läuft.prüfbar
Keine Daten im AuslandAuch die KI läuft auf eigener Hardware.prüfbar
web-produktiv Rundgang 03:14
03:14:02Konten und SSH-Zugangunauffällig
03:14:06Lauschende Ports 22, 80, 443wie gelernt
03:14:113 offene SicherheitsupdatesHinweis
03:14:19Prüfsummen der Systemdateienunverändert
03:14:24Setuid-Datei in /tmp aufgetauchtdringend
03:14:31Ausgehende Verbindungenunauffällig
Ein Rundgang prüft rund 40 Dinge. Gemeldet wird, was abweicht. Der Rest bleibt still.
40Prüfungen je Rundgang
11Kriterien für den Härtungsgrad
15Werkzeuge im Regal
0offene Ports nötig

Alle Pfeile zeigen nach außen.

Wer eine Überwachung einbaut, baut sich eine zweite Tür ein. Deshalb ist der Wachhund andersherum gebaut: Der Agent auf deinem Server spricht, die Zentrale hört zu. Von uns zu dir führt keine Leitung, die jemand benutzen könnte.

VerbindungsschemaAgent 2.2.25Blatt 1 von 1
Dein Server Agent, ein Shell-Skript, 1700 Zeilen 40 Prüfungen, alle 15 Minuten HTTPS, ausgehend, vom Agenten aufgebaut keine Verbindung herein, kein Port offen, kein Zugang von uns Zentrale Frankfurt Befunde, verschlüsselt kein Weg zurück
Der Agent spricht zuerstEr baut die Verbindung auf, sendet seinen Bericht und legt wieder auf. Dazwischen ist er für das Netz unsichtbar.
Die Zentrale antwortet nurIn der Antwort stehen Schalterstellungen, nie Befehle. Was damit geschieht, entscheidet der Agent anhand seines eigenen Codes.
Wer uns übernimmt, hat deinen Server nichtSelbst mit vollem Zugriff auf die Zentrale fehlt der Weg zu dir. Es gibt ihn nicht, auch nicht für uns.

Worauf er achtet.

Beim ersten Kontakt lernt er, wie dein Server normalerweise aussieht: welche Konten es gibt, welche Dienste laufen, welche Ports offen sind. Danach meldet er, was davon abweicht, und was ohnehin nicht sein sollte.

14 PrüfungenSpuren eines Einbruchs

  • Verankerung im System. Neue geplante Aufgaben, veränderte Sudo-Regeln, aktivierte Timer. Dort nistet sich ein, wer einen Neustart überleben will.
  • Programme mit Sonderrechten. Neu aufgetauchte Setuid-Dateien, besonders alarmierend in temporären Verzeichnissen.
  • Verwischte Spuren. Schrumpfende Anmeldeprotokolle; die reguläre Rotation wird erkannt und ausgenommen.

11 PrüfungenNetzwerk und Prozesse

  • Verbindungen nach draußen. Telefoniert dein Server zu einer als Angreifer gemeldeten Adresse, gilt das als dringend.
  • Neue offene Ports. Und der Hinweis, wenn eine Datenbank versehentlich für das ganze Internet erreichbar ist.
  • Heimliche Schürf-Programme. Bekannte Miner beim Namen, dazu jeder Prozess, der über Stunden die volle Rechenleistung zieht.

9 PrüfungenPflege und Gesundheit

  • Offene Sicherheitsupdates. Die häufigste Ursache erfolgreicher Einbrüche.
  • Ablaufende Zertifikate. Hinweis ab 30 Tagen, dringend ab 7, also bevor Besucher eine Warnung sehen.
  • Volle Festplatten und stille Fehler. Eine falsch gehende Uhr macht jeden Zeitstempel wertlos.

Absichern, ohne sich auszusperren.

Finden ist die Hälfte. Der Wachhund macht deinen Server auch fester: mit vier Schaltern, die du im Dashboard umlegst, und einem Regal voll Werkzeugen, die er für dich einrichtet und pflegt.

Die vier Schalter

Jeder einzeln umzulegen, jeder einzeln zurückzunehmen.

Nur noch Schlüssel-AnmeldungPasswort-Login für SSH aus. Der Agent weigert sich, solange kein Schlüssel hinterlegt ist, und sagt dir warum. Aussperren kannst du dich damit nicht.
Root nur mit SchlüsselDer direkte Root-Zugang per Passwort fällt weg. Ein erratenes Passwort reicht dann nicht mehr für volle Rechte.
Firewall einschaltenDer Agent hält deinen SSH-Port offen und aktiviert ufw. Weitere Dienste gibst du danach selbst frei, damit nichts unbeabsichtigt zugeht.
Sicherheitsupdates automatischDas System holt sich Korrekturen selbst, auch wenn gerade niemand hinsieht.

Aus den Schaltern und dem Systemzustand ergibt sich der Härtungsgrad. Elf Kriterien gehen ein, und jedes steht im Dashboard einzeln da: mit seinem Gewicht und der Begründung. Keine geheime Punktevergabe.

Das Werkzeug-Regal

Fünfzehn bewährte Open-Source-Werkzeuge. Du legst den Schalter um, der Wachhund installiert, richtet ein, lässt laufen und übersetzt die Ergebnisse. Kein Handbuch, keine Konfigurationsdatei.

fail2bansperrt Angreifer aus
rkhuntersucht Rootkits
chkrootkitzweite Meinung dazu
AIDEwacht über Systemdateien
ClamAVfindet Schadsoftware
Lynisprüft die Härtung
auditdprotokolliert Zugriffe
psaderkennt Portscans
debsumsprüft Paketdateien
arpwatchbeobachtet das Netz
unhideenttarnt Verstecktes
needrestartmeldet nötige Neustarts
AppArmorzäumt Programme ein
Logwatchfasst Protokolle zusammen
Prozess-Buchführunghält fest, was lief

Braucht ein Werkzeug später Aufmerksamkeit, erklärt der Wachhund die Meldung. Und du kannst mit einem Klick sagen: „War gewollt, lern es neu ein."

43von 100 Punkten

Setz die Haken bei dem, was auf deinem Server schon gilt. Gerechnet wird mit denselben elf Kriterien und Gewichten wie auf einem echten Server, im Browser, ohne Übertragung.

Nur wenn es zählt.

Ein Wächter, der bei jeder Kleinigkeit bellt, wird ignoriert. Deshalb entscheidest du je Server und je Bereich, worüber du wie erfahren willst.

WegKostenWofür er sich eignet
Dashboardimmer dabeiDer vollständige Verlauf, auch das, was keine Nachricht wert war.
E-MailkostenlosAn eine oder mehrere Adressen, auch an Kollegen oder die Bereitschaft.
WhatsAppPlusWenn es dich auch dann erreichen soll, wenn du nicht am Rechner sitzt.
WebhookPlusNach Slack, Discord oder in das eigene Ticketsystem.
Gebündelt, nicht geflutetFindet ein Rundgang zehn Dinge, kommt eine Nachricht mit zehn Punkten. Danach hält der Wachhund zehn Minuten Ruhe und fasst zusammen, was dazukam. Dieselbe Meldung wiederholt er höchstens einmal am Tag.
Wenn du gerade selbst arbeitestDer Schlummer-Modus stellt einen Server für 15 Minuten bis 3 Stunden still. Er beobachtet weiter und schreibt alles mit, er meldet sich nur nicht. Danach wacht er von selbst wieder auf.
Ruhige ZusammenfassungAuf Wunsch sonntags ein Wochenbericht je Server: was war, was abgewehrt wurde, wie es um die Härtung steht. Kein Alarm, nur der Überblick.

Wie viel Ruhe hättest du gern?

Stell ein, ab wann er sich melden soll.

2Nachrichten im Monat, bei einem gepflegten Server

Erfahrungswerte für einen Server, der ordentlich gepflegt wird. Auf einem vernachlässigten System meldet sich der Wachhund anfangs häufiger, also genau dann, wenn es nötig ist. Alles lässt sich je Server einstellen und jederzeit ändern.

Nachprüfen statt glauben.

Jeder Sicherheitsanbieter verspricht Vertrauenswürdigkeit. Links steht, was wir behaupten. Rechts steht, woran du es nachrechnest, ohne uns fragen zu müssen.

Der Agent öffnet keinen Port

Er verbindet sich nur nach außen. Von unserer Seite führt keine Leitung zu dir, auch keine abgeschaltete.

im Quellcode
Das Panel kann nichts ausführen

Es schickt Schalterstellungen, nie Befehle. Was der Agent damit tut, steht fest in seinem Code, den du vor dem Einrichten liest.

im Quellcode
Updates sind signiert

Der Agent prüft jede neue Fassung gegen einen Schlüssel, dessen Gegenstück offline liegt. Eine untergeschobene Fassung lehnt er ab.

im Quellcode
Keine Daten im Ausland

Server in Frankfurt, kein Content-Delivery-Network, keine Tracker. Auch der KI-Lagebericht läuft auf eigener Hardware statt bei einem amerikanischen Anbieter.

in der Datenschutzerklärung
Befunde nur für dich lesbar

Auf Wunsch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der Schlüssel entsteht in deinem Browser aus deinem Passwort und verlässt dein Gerät nicht.

in der Datenschutzerklärung
Unser eigener Zustand ist öffentlich

Fällt die Zentrale aus, siehst du es auf der Statusseite, nicht erst auf Nachfrage.

auf der Statusseite

Keine dieser Zeilen verlangt Vertrauen in uns. Jede ist von außen zu prüfen, und darauf kommt es bei einem Wächter an.

Der Schutz ist kostenlos. Für immer.

Das ist keine Testphase und keine abgespeckte Fassung: Jede Prüfung, jedes Werkzeug, die vollständige Härtung und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es ohne Bezahlung. Plus verkauft keinen Schutz, sondern Komfort und Maßstab, für Leute mit vielen Servern oder Kunden.

Kostenlos
0 €
dauerhaft, ohne Karte

Für alle, die ihre eigenen Server im Blick behalten wollen.

  • Bis zu 10 Server, rund um die Uhr
  • Alle Prüfungen, ohne Ausnahme
  • Alle 15 Sicherheits-Werkzeuge
  • Vollständige Härtung und Härtungsgrad
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung deiner Befunde
  • Alarme per E-Mail und im Dashboard
  • Wochenbericht, Schlummer-Modus, Schlagwörter
  • Lagebericht in Alltagssprache
  • Verlauf und Grafiken über 7 Tage
Kostenlos anfangen
Wachhund Plusfür Profis
19,99 €
pro Monat, monatlich kündbar

Für Agenturen, Verwalter und alle, die Server für andere betreuen.

  • Alles aus Kostenlos, dazu:
  • Bis zu 200 Server
  • Alarme per WhatsApp und Webhook
  • Server für Kunden freigeben, nur ansehen, ohne Zugriff auf dein Konto
  • Nachfassen, wenn ein Alarm unbeachtet bleibt
  • Vergleich: welche Server am schlechtesten stehen
  • Tägliche Sicherungen auf deinen eigenen Speicher
  • Verlauf und Grafiken über 30 Tage
  • Größeres Kontingent für den Lagebericht
Mit Plus starten

Läuft Plus aus, bleibt alles erhalten: Du hast eine Woche Karenz, danach werden nur die Server über zehn stillgelegt, nicht gelöscht. Verlängerst du, laufen sie sofort weiter.

Was oft gefragt wird.

Was sieht der Wachhund von meinem Server, und was nicht?

Er überträgt Befunde und Messwerte: Kategorie, Schweregrad und Titel eines Fundes, dazu Auslastung in Prozent. Nie übertragen werden Log-Dateien, Datei-Inhalte, Passwörter, Schlüssel oder vollständige Verzeichnislisten. Bei Änderungen an sensiblen Dingen meldet er, dass sich etwas geändert hat, nicht, was drinsteht.

Muss ich einen Port öffnen?

Nein, und das ist Absicht. Der Agent baut die Verbindung immer selbst nach außen auf, es gibt keinen Zugang von uns zu dir. Deshalb kann über uns auch niemand auf deinen Server gelangen.

Kann euer Panel Befehle auf meinem Server ausführen?

Nein. Das Panel schickt ausschließlich Schalterstellungen und feste, im Agenten einprogrammierte Aufgaben, etwa „Rundgang starten" oder „Firewall an". Beliebiger Code kommt nicht durch, weil der Agent gar keinen annimmt. Der vollständige Quelltext ist öffentlich einsehbar.

Was bedeutet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hier?

Du kannst einen persönlichen Schlüssel einrichten, der aus deinem Passwort entsteht und dein Gerät nie verlässt. Die Details deiner Befunde werden dann bereits auf deinem Server verschlüsselt und erst in deinem Browser wieder lesbar. Wir können sie nicht lesen, auch nicht, wenn wir wollten. Für den Fall, dass du das Passwort vergisst, bekommst du bei der Einrichtung einen Wiederherstellungs-Code.

Kann ich mich mit der Härtung aussperren?

Davor schützt der Agent dich aktiv. Die Umstellung auf reine Schlüssel-Anmeldung führt er nur aus, wenn mindestens ein funktionierender SSH-Schlüssel hinterlegt ist. Fehlt einer, verweigert er und sagt dir warum. Die Firewall lässt bestehende Verbindungen offen.

Was passiert, wenn ich aufhören will?

Im Dashboard widerrufst du den Zugriff. Der Agent entfernt sich daraufhin binnen Minuten selbst vollständig vom Server, samt Zeitgebern, Zustandsdaten und den von ihm installierten Werkzeugen. Die Härtungs-Einstellungen bleiben bewusst stehen, weil ihr Rückbau dich aussperren könnte. Löschst du dein Konto, verschwinden alle zugehörigen Daten.

Welche Systeme werden unterstützt?

Linux-Server mit systemd. Debian und Ubuntu sind das Zuhause des Agenten, Rocky, AlmaLinux und andere laufen ebenfalls. Der Agent ist ein Shell-Skript ohne exotische Abhängigkeiten und braucht kaum Ressourcen.

Wo stehen die Server, und wer steckt dahinter?

Die Zentrale läuft in Deutschland (Frankfurt), es gibt kein externes Content-Delivery-Network und keine Tracker. Hinter Wachhund steht die Enjyn Gruppe aus Bruckberg bei Landshut. Anschrift und Kontakt stehen im Impressum.

Lass deinen Server nicht allein.

Kostenlos, ohne Haken. Ein Projekt der Enjyn Gruppe für ein sichereres Internet.