Ein Wächter, der Protokoll führt.
Wachhund sieht deinen Linux-Servern rund um die Uhr zu, lernt ihren Normalzustand und meldet jede Abweichung in Sätzen, die man ohne Handbuch versteht. Er öffnet dabei keinen einzigen Port.
Alle Pfeile zeigen nach außen.
Wer eine Überwachung einbaut, baut sich eine zweite Tür ein. Deshalb ist der Wachhund andersherum gebaut: Der Agent auf deinem Server spricht, die Zentrale hört zu. Von uns zu dir führt keine Leitung, die jemand benutzen könnte.
Worauf er achtet.
Beim ersten Kontakt lernt er, wie dein Server normalerweise aussieht: welche Konten es gibt, welche Dienste laufen, welche Ports offen sind. Danach meldet er, was davon abweicht, und was ohnehin nicht sein sollte.
14 PrüfungenSpuren eines Einbruchs
- Verankerung im System. Neue geplante Aufgaben, veränderte Sudo-Regeln, aktivierte Timer. Dort nistet sich ein, wer einen Neustart überleben will.
- Programme mit Sonderrechten. Neu aufgetauchte Setuid-Dateien, besonders alarmierend in temporären Verzeichnissen.
- Verwischte Spuren. Schrumpfende Anmeldeprotokolle; die reguläre Rotation wird erkannt und ausgenommen.
11 PrüfungenNetzwerk und Prozesse
- Verbindungen nach draußen. Telefoniert dein Server zu einer als Angreifer gemeldeten Adresse, gilt das als dringend.
- Neue offene Ports. Und der Hinweis, wenn eine Datenbank versehentlich für das ganze Internet erreichbar ist.
- Heimliche Schürf-Programme. Bekannte Miner beim Namen, dazu jeder Prozess, der über Stunden die volle Rechenleistung zieht.
9 PrüfungenPflege und Gesundheit
- Offene Sicherheitsupdates. Die häufigste Ursache erfolgreicher Einbrüche.
- Ablaufende Zertifikate. Hinweis ab 30 Tagen, dringend ab 7, also bevor Besucher eine Warnung sehen.
- Volle Festplatten und stille Fehler. Eine falsch gehende Uhr macht jeden Zeitstempel wertlos.
Absichern, ohne sich auszusperren.
Finden ist die Hälfte. Der Wachhund macht deinen Server auch fester: mit vier Schaltern, die du im Dashboard umlegst, und einem Regal voll Werkzeugen, die er für dich einrichtet und pflegt.
Die vier Schalter
Jeder einzeln umzulegen, jeder einzeln zurückzunehmen.
Aus den Schaltern und dem Systemzustand ergibt sich der Härtungsgrad. Elf Kriterien gehen ein, und jedes steht im Dashboard einzeln da: mit seinem Gewicht und der Begründung. Keine geheime Punktevergabe.
Das Werkzeug-Regal
Fünfzehn bewährte Open-Source-Werkzeuge. Du legst den Schalter um, der Wachhund installiert, richtet ein, lässt laufen und übersetzt die Ergebnisse. Kein Handbuch, keine Konfigurationsdatei.
Braucht ein Werkzeug später Aufmerksamkeit, erklärt der Wachhund die Meldung. Und du kannst mit einem Klick sagen: „War gewollt, lern es neu ein."
Nur wenn es zählt.
Ein Wächter, der bei jeder Kleinigkeit bellt, wird ignoriert. Deshalb entscheidest du je Server und je Bereich, worüber du wie erfahren willst.
| Weg | Kosten | Wofür er sich eignet |
|---|---|---|
| Dashboard | immer dabei | Der vollständige Verlauf, auch das, was keine Nachricht wert war. |
| kostenlos | An eine oder mehrere Adressen, auch an Kollegen oder die Bereitschaft. | |
| Plus | Wenn es dich auch dann erreichen soll, wenn du nicht am Rechner sitzt. | |
| Webhook | Plus | Nach Slack, Discord oder in das eigene Ticketsystem. |
Wie viel Ruhe hättest du gern?
Stell ein, ab wann er sich melden soll.
Erfahrungswerte für einen Server, der ordentlich gepflegt wird. Auf einem vernachlässigten System meldet sich der Wachhund anfangs häufiger, also genau dann, wenn es nötig ist. Alles lässt sich je Server einstellen und jederzeit ändern.
Nachprüfen statt glauben.
Jeder Sicherheitsanbieter verspricht Vertrauenswürdigkeit. Links steht, was wir behaupten. Rechts steht, woran du es nachrechnest, ohne uns fragen zu müssen.
Er verbindet sich nur nach außen. Von unserer Seite führt keine Leitung zu dir, auch keine abgeschaltete.
im QuellcodeEs schickt Schalterstellungen, nie Befehle. Was der Agent damit tut, steht fest in seinem Code, den du vor dem Einrichten liest.
im QuellcodeDer Agent prüft jede neue Fassung gegen einen Schlüssel, dessen Gegenstück offline liegt. Eine untergeschobene Fassung lehnt er ab.
im QuellcodeServer in Frankfurt, kein Content-Delivery-Network, keine Tracker. Auch der KI-Lagebericht läuft auf eigener Hardware statt bei einem amerikanischen Anbieter.
in der DatenschutzerklärungAuf Wunsch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der Schlüssel entsteht in deinem Browser aus deinem Passwort und verlässt dein Gerät nicht.
in der DatenschutzerklärungFällt die Zentrale aus, siehst du es auf der Statusseite, nicht erst auf Nachfrage.
auf der StatusseiteKeine dieser Zeilen verlangt Vertrauen in uns. Jede ist von außen zu prüfen, und darauf kommt es bei einem Wächter an.
Der Schutz ist kostenlos. Für immer.
Das ist keine Testphase und keine abgespeckte Fassung: Jede Prüfung, jedes Werkzeug, die vollständige Härtung und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es ohne Bezahlung. Plus verkauft keinen Schutz, sondern Komfort und Maßstab, für Leute mit vielen Servern oder Kunden.
Für alle, die ihre eigenen Server im Blick behalten wollen.
- Bis zu 10 Server, rund um die Uhr
- Alle Prüfungen, ohne Ausnahme
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- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung deiner Befunde
- Alarme per E-Mail und im Dashboard
- Wochenbericht, Schlummer-Modus, Schlagwörter
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Für Agenturen, Verwalter und alle, die Server für andere betreuen.
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- Server für Kunden freigeben, nur ansehen, ohne Zugriff auf dein Konto
- Nachfassen, wenn ein Alarm unbeachtet bleibt
- Vergleich: welche Server am schlechtesten stehen
- Tägliche Sicherungen auf deinen eigenen Speicher
- Verlauf und Grafiken über 30 Tage
- Größeres Kontingent für den Lagebericht
Läuft Plus aus, bleibt alles erhalten: Du hast eine Woche Karenz, danach werden nur die Server über zehn stillgelegt, nicht gelöscht. Verlängerst du, laufen sie sofort weiter.
Was oft gefragt wird.
Was sieht der Wachhund von meinem Server, und was nicht?
Er überträgt Befunde und Messwerte: Kategorie, Schweregrad und Titel eines Fundes, dazu Auslastung in Prozent. Nie übertragen werden Log-Dateien, Datei-Inhalte, Passwörter, Schlüssel oder vollständige Verzeichnislisten. Bei Änderungen an sensiblen Dingen meldet er, dass sich etwas geändert hat, nicht, was drinsteht.
Muss ich einen Port öffnen?
Nein, und das ist Absicht. Der Agent baut die Verbindung immer selbst nach außen auf, es gibt keinen Zugang von uns zu dir. Deshalb kann über uns auch niemand auf deinen Server gelangen.
Kann euer Panel Befehle auf meinem Server ausführen?
Nein. Das Panel schickt ausschließlich Schalterstellungen und feste, im Agenten einprogrammierte Aufgaben, etwa „Rundgang starten" oder „Firewall an". Beliebiger Code kommt nicht durch, weil der Agent gar keinen annimmt. Der vollständige Quelltext ist öffentlich einsehbar.
Was bedeutet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hier?
Du kannst einen persönlichen Schlüssel einrichten, der aus deinem Passwort entsteht und dein Gerät nie verlässt. Die Details deiner Befunde werden dann bereits auf deinem Server verschlüsselt und erst in deinem Browser wieder lesbar. Wir können sie nicht lesen, auch nicht, wenn wir wollten. Für den Fall, dass du das Passwort vergisst, bekommst du bei der Einrichtung einen Wiederherstellungs-Code.
Kann ich mich mit der Härtung aussperren?
Davor schützt der Agent dich aktiv. Die Umstellung auf reine Schlüssel-Anmeldung führt er nur aus, wenn mindestens ein funktionierender SSH-Schlüssel hinterlegt ist. Fehlt einer, verweigert er und sagt dir warum. Die Firewall lässt bestehende Verbindungen offen.
Was passiert, wenn ich aufhören will?
Im Dashboard widerrufst du den Zugriff. Der Agent entfernt sich daraufhin binnen Minuten selbst vollständig vom Server, samt Zeitgebern, Zustandsdaten und den von ihm installierten Werkzeugen. Die Härtungs-Einstellungen bleiben bewusst stehen, weil ihr Rückbau dich aussperren könnte. Löschst du dein Konto, verschwinden alle zugehörigen Daten.
Welche Systeme werden unterstützt?
Linux-Server mit systemd. Debian und Ubuntu sind das Zuhause des Agenten, Rocky, AlmaLinux und andere laufen ebenfalls. Der Agent ist ein Shell-Skript ohne exotische Abhängigkeiten und braucht kaum Ressourcen.
Wo stehen die Server, und wer steckt dahinter?
Die Zentrale läuft in Deutschland (Frankfurt), es gibt kein externes Content-Delivery-Network und keine Tracker. Hinter Wachhund steht die Enjyn Gruppe aus Bruckberg bei Landshut. Anschrift und Kontakt stehen im Impressum.
Lass deinen Server nicht allein.
Kostenlos, ohne Haken. Ein Projekt der Enjyn Gruppe für ein sichereres Internet.